Endlich zu Null und mit vier Toren: Der SVP fertigt Siegenburg/Train ab.

Nach einer überschaubaren Anfangsphase drehte der SV Puttenhausen angetrieben von Kapitän Johann Winner und Stürmer Leopold Kastner auf. Ein Blitzstart nach der Pause war der Wegbereiter beim deutlichen 4:0 Sieg. Nach der Niederlage bei der Zweiten vom TV Aiglsbach bewies die SVP-Truppe Moral und zeigt sich völlig verändert. Vor 150 Zuschauern gelang den Rot-Schwarzen ein wichtiger Auswärtsdreier mit dem sie die magische 30 Punkte- Marke knacken konnten.

Der SV Puttenhausen legte früh die Marschroute fest. In der dritten Spielminute war es Leopold Kastner, der mit einem guten Dribbling in den Sechzener der SG eindrang und von den Beinen geholt wurde. Der daraus resultierende Elfmeter verwandelte Bastian Würfel eiskalt ins rechte untere Eck. Nach der 0:1 Führung ruhte sich die Lewandowsky-Truppe mehr oder weniger aus und verlor die Bindung zum Spiel. Jedoch schafften es die offensiv geschwächten Siegenburger nicht zwingende Torchancen herauszuspielen.

Kurz vor dem Pausenpfiff begannen die SVP ́ler wieder den Siegenburger Strafraum zu belagern. Somit zwangen sie die Nummer 5 der SG, Alexander Hess zu einem unglücklichen Eigentor. Beim Klärungsversuch am eigenen 5-Meter-Raum rutschte ihm der Ball vom Spann ab und drehte sich unhaltbar ins eigene Tor.

In der Halbzeitpause musste Trainer Lewandowsky reagieren und brachte Vincent Brunner für Theo Rank. Nach dem Seitenwechsel knüpfte der SVP nahtlos an die starken 10 Minuten vor der Pause an und ähnlich wie im ersten Abschnitt saß der erste Versuch: Leopold Kastner marschierte nach einem starken Winner-Steilpass, ungehindert auf das gegnerische Tor zu. Kastner wackelte Grimm aus, ehe er Keeper Daniel Leutgeb beim Abschluss keine Chance ließ.

Mit dem dritten Tor war das Spiel entschieden. Puttenhausen spielte zwar weiterhin nach vorne, ließ aber weitere Tore liegen: Stangneth traf das Außennetz und Zehentmeier zielte nach Winner-Kombination knapp daneben. Auch nach einem Konter schafften der Rot- Schwarzen nicht die Aktion zu Ende zu spielen. Nach einem Doppelpass von Martin Zehentmeier und Daniel Stangneth überspielten sie die komplette Defensivabteilung. Beim Querpass von Zehentmeier auf den mittlerweile eingewechselten Lewandowsky stand jener jedoch im Abseits. Der Aufreger des Spiels ereignete sich in der 52. Minute als sich Innenverteidiger Andreas Grimm nach einem Foulspiel an Kastner nachahmend auf den Boden warf. Für diese grobe Unsportlichkeit blieb dem Unparteiischen Hubert Meisinger keine Wahl die gelbe Karte zu ziehen. Siegenburg brachte außer zwei harmlose Versuche von Schiefele und Dujmovic nichts gefährliches mehr zu Stande. Der SVP hatte hingegen noch einen im Köcher: Nach einem langen Pass über den Innenverteidiger Grimm schickte Alexander Gschlößl den Spielertrainer Achim Lewandowsky auf die Reise, der alleine vor dem Tor nur noch einschieben musste.

Mit dem Auswärtssieg verabschiedet sich der SV Puttenhausen in die wohlverdiente Winterpause. Auf den fünften Tabellenplatz überwinternd, kann sich die junge Mannschaft zufriedengeben. Nur vier Punkte Abstand auf den oberen dritten Platz lässt die Rot- Schwarzen für die Sommerrunde träumen. Nun werden gemäß der Corona Maßnahmen die Kontakte beschränkt, um erstarkt die Frühjahrsperiode anzugehen.

Die Zweite Mannschaft des SVP konnte im Vorspiel den zweiten Dreier heimfahren. Mit den Torschützen Osama Al Alewe und Florian Hillerbrand wurde die SG Siegenburg/Train 1:2 niedergerungen.

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