Der SV Puttenhausen weiter extrem inkonstant

Die Rot-Schwarzen unterliegen in einer spannenden Partie gegen den Absteiger Aiglsbach mit 1:3. Der TVA triumphiert am Zimmerlenzenanger gewohnt taktisch stark. Vor 85 Zuschauern stemmte sich die Junge SVP Truppe gegen eine Niederlage. Der Matchplan schien bis zum Doppelschlag durch Schaubeck aufzugehen. Defensiv mit einer fünfer Abwehrkette und mit verteidigenden Offensiven versuchte Trainer Lewandowsky der taktisch herausragenden Mannschaft von Martin Meier vergeblich einen Dreier abzuringen.

Die Aiglsbacher übten von Beginn an Druck aus und schnürten die SVP ́ler defensiv ein. Die Rot-Schwarzen stemmten sich mit aller Kraft dagegen, was ihnen bis zur 27. Minute gut gelang. Als Sebastian Schaubeck nach einem Gedränge im SVP-Sechzener gegen Hans Werner Stanglmaier in die Maschen schob, waren die Lewandowsky-Jungs sichtlich beeindruckt. Prompt war es erneut Schaubeck der fünf Minuten später, nach einem Standard aus dem Halbfeld auf 0:2 erhöhte. Der Druck der Aiglsbacher ließ nicht ab, wenngleich die Puttenhauser zwischenzeitlich Mut fassten und durch Hansi Winners Distanzschuss oder Martin Zehentmeiers Versuchen zu Torgelegenheiten kamen.

Zwar dominierte die Landesliga-Zweite auch nach Wiederbeginn. Doch der SV Puttenhausen wehrte sich nun stärker und kam zu einigen guten Abschlussmöglichkeiten, die jedoch Johannes Schwärzer nicht wirklich in Bredouille brachten. Hinzu kam ein offensiver Wechsel, wobei der verletze Alexander Gschlößl für Top-Stürmer Achim Lewandowsky das Spielfeld verließ. Allen voran Martin Zehentmeier, der mit dem eingewechselten Spielertrainer Lewandowsky vorzüglich harmonierte, weckte mit guten Abschlüssen und gefährlichen Dribblings Hoffnung beim SVP. In der 63. Minute fiel das lang ersehnte 1:2. Nach einem Brunner-Steilpass drehte sich Zehentmeier aus zwei Gegenspielern heraus und flankt halbhoch auf den eingelaufenen Lewandowsky, welcher überlegt Volley einschoss. Nach dem Anschlusstreffer waren die Rot-Schwarzen sichtlich am Drücker und drängten auf den Ausgleich. Das Spiel wurde härter und der TVA kassierte in Minute 70 und 72 die ersten gelben Karten. Der Ausgleich wollte nicht fallen, und zum mangelnden Glück kam nun auch noch Pech hinzu. So war es in der 75. Minute Theo Rank, der im eigenen 16-Meter-Raum den Gegner fällte. Der Folgende Elfmeter, den Georg Gröber eiskalt verwandelte, war der Dolch-Stoß für die Puttenhauser Hoffnungen. Die erfahrene Aiglsbacher Mannschaft verwaltete nun die Führung und ließ nichts mehr anbrennen.

Dem SV Puttenhausen bleibt nun nichts anderes übrig als aus der Niederlage zu lernen und das Spiel abzuhaken, ehe es am kommenden Sonntag nach Siegenburg geht. Beim Tabellenletzten wollen die SVP ́ler die wichtige 30 Punkte Marke knacken und mit einem Sieg nach Hause fahren. Aufbauend lässt sich anführen, dass die Puttenhauser in den letzten sieben Spielen gegen die SG Siegenburg/Train nur zweimal verlor. Eine Statistik die man nun versucht weiter auszubauen. Wichtig wird Sein, endlich defensive Stabilität zu beweisen und den drei jungen offensiven Bastian Würfel, Leopold Kastner und Martin Zehentmeier weiter zu vertrauen. Unter der Führung von Kapitän Johann Winner und dem Routinier Daniel Stangneth kann man beim SV Puttenhausen weiter optimistisch in die Zukunft blicken.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.